Eine AWO für alle
Ideen für eine neue Struktur beschlossen
Der Bezirksvorstand und -ausschuss der AWO im westlichen Westfalen hat Anfang Dezember grünes Licht gegeben: Der Verband mit Hauptsitz in Dortmund gibt sich eine neue Struktur und stellt sich damit stärker auf. Mit Blick auf den Fachkräftemangel, einen durch den demografischen Wandel verursachten Mitgliederschwund, die finanziellen Einschnitte im Sozialbereich sowie den zunehmenden Rechtsruck, hat die AWO vor drei Jahren das Projekt „AWO-Vision 2025“ gestartet. „Wir beschäftigen uns aus einer stabilen wirtschaftlichen Situation heraus mit den Problemen von morgen. Ehren- und Hauptamt haben gemeinsam daran gearbeitet, ein Konzept für die Zukunft zu entwickeln“, so der Bezirksvorsitzende Michael Scheffler.
Das Ergebnis ist die Idee einer neuen Struktur für das gesamte westliche Westfalen, in der Parallelstrukturen zusammengefasst, Synergien genutzt und die regionale Präsenz der AWO gestärkt werden. Ziel ist es, Geschäftsfelder im gesamten Bezirksgebiet auszurollen und „weiße Flecken“ im sozialen Netz zu erkennen und mit neuen Angeboten zu füllen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, das Ehrenamt zu stärken und den Mitgliederschwund zu stoppen.
