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Ehrenamtliche in Ortsvereinen & Kreisverbänden

Du engagierst Dich ehrenamtlich in der AWO? Dann fragst Du Dich sicher, was die neue Struktur für Dich und Deinen Ortsverein oder Kreisverband bedeutet. Hier findest Du Antworten.

Was bedeutet die neue Struktur für die Eigenständigkeit meines Ortsvereins oder Kreisverbandes?

Die Kreisverbände (die Ortsvereine) behalten ihre vollständigen verbandspolitischen Kompetenzen wie bisher auch. Sie fassen ihre diesbezüglichen Beschlüsse für ihr jeweiliges Gebiet selbst. Natürlich macht es Sinn, dass bestimmte verbandspolitische Entscheidungen in einer Region gleich oder ähnlich getroffen werden.

Der föderale (Ortsvereine-Kreisverbände-Bezirk) und demokratische (Mitgliederversammlungen und Konferenzen) Aufbau und die daraus resultierenden Entscheidungsstrukturen und Entscheidungskompetenzen bleiben bestehen. Deshalb brauchen die Regionen nicht nur beratende Funktionen, sondern sollen mit klar definierten Mitbestimmungs- und eigenen Entscheidungsrechte in regionalen Belangen ausgestattet werden.

Wird das Ehrenamt gestärkt?

Ja! Dies ist ein Hauptziel der Strukturänderung. Sie soll das Ehrenamt entlasten – z. B. von Verwaltungsaufgaben – und mehr Raum schaffen für Engagement und Mitgestaltung. Welche konkrete Unterstützung benötigt wird, werden wir gemeinsam mit den Vertreter*innen der Ortsvereine und Kreisverbände erarbeiten und festlegen.

Wie organisieren wir die Unterstützung für die Arbeit vor Ort?

Natürlich wird die Unterstützung noch ortsnäher durch die geplanten Regional-Geschäftsstellen erfolgen. Hier arbeiten Menschen wie etwa die Regionalleitung und die Verbandsreferent*innen, die in den meisten Fällen direkt helfen können. Sie unterstützen insbesondere bei konzeptionellen und inhaltlichen Fragen (Mitgliederwerbung, Projekte etc.).  Alle organisatorischen Hilfen werden über das Servicecenter geleistet.

An wen wenden sich Ortsvereine und Kreisverbände mit ihren Anliegen?

An die Regionalleitung.  Die Regionalleitung formuliert und vertritt die Anliegen der Ortsvereine und Kreisverbände gegenüber dem Servicecenter, dem Spitzenverband und dem Kompetenzcenter. Die grundsätzlichen Angelegenheiten und die Festlegung der Rahmenbedingungen für die Erfüllung der Anliegen vertreten die Kreisverbände gegenüber dem Bezirksvorstand selbst.

Was wird mit „unserem" Geld?

Natürlich bleibt das Vermögen der Ortsvereine und Kreisverbände unangetastet. Ihr verfügt wie gewohnt darüber.

Wie werden die Regionen zugeschnitten?

Es wird keine Aufteilung eines Kreisverbandes auf mehrere Regionen geben – die Zahl der Regionen wird noch entschieden. Ebenfalls wird noch entschieden, ob die jetzigen Unterbezirks-Grenzen bestehen bleiben oder die Regionen unter spezifischen geografischen Gesichtspunkten (Westfalen, Ruhrgebiet, Münsterland etc.) oder weiteren Merkmalen (Bevölkerungsdichte, Infrastruktur etc.) angepasst werden.

Spielt unser Ortsverein zukünftig lokalpolitisch und in der Zusammenarbeit mit den AWO-Einrichtungen vor Ort noch eine Rolle?

Die lokalen, gesellschaftspolitischen Aktivitäten der Ortsvereine sind natürlich weiterhin sehr erwünscht. Kontakte und Zusammenarbeit mit anderen Verbänden bleiben Aufgabe der Ortsvereine.

Die Zusammenarbeit zwischen Ortsverein und hauptamtlichen Einrichtungen soll sogar intensiviert werden – im Interesse aller. Selbstverständlich haben Ehrenamtliche weiterhin eine Rolle bei Veranstaltungen (z.B. Jubiläum, Eröffnung, Feste, etc.) der hauptamtlichen Einrichtungen in ihrem Bereich.

Wird die Wegstrecke zu den Ansprechpersonen (Verbandsreferent*innen, Regionalleitung, etc.) der Ortsvereine zukünftig länger?

Für die geplanten Regionalgeschäftsstellen und Büros der Verbandsreferent*innen sollen die vorhandenen AWO-Immobilien in der gesamten Fläche des Bezirks genutzt werden. Auf gute Erreichbarkeit wird hierbei geachtet. Es ist auch vorstellbar, dass für etwas abgelegenere Gebiete Büropräsenszeiten an bestimmten Tagen in näher gelegenen AWO-Einrichtungen angeboten werden.


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