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Allgemeines zum Gesamtprozess

Warum wollen wir die Struktur ändern?

Mit Blick auf den Fachkräftemangel, einen durch den demografischen Wandel verursachten Mitgliederschwund, die finanziellen Einschnitte im Sozialbereich sowie den zunehmenden Rechtsruck, hat die AWO vor drei Jahren das Projekt „Vision 2025“ gestartet. Ehrenamt und Hauptamt haben gemeinsam daran gearbeitet, und ein Konzept für die Zukunft entwickelt. Das Projekt „AWO Vision 2025“ ist gestartet, um sich aus einer wirtschaftlich sicheren Situation heraus mit den Problemen von morgen zu beschäftigen.

Welche Ziele verfolgen wir mit der neuen Struktur im westlichen Westfalen?

Die drei übergreifenden Ziele der Strukturphase sind:

  1. Wir stärken den AWO-Mitgliederverband und das ehrenamtliche Engagement auf allen Ebenen.
  2. Wir erschließen sowohl im ehrenamtlichen wie im hauptamtlichen Bereich „weiße Flecken“ im Gebiet des westlichen Westfalen.
  3. Wir generieren durch die neuen Strukturen Kompetenzcenter, Servicecenter und Regionen/Regionalleitungen wirtschaftliche Synergien bei gleicher/besserer Qualität der Leistungserbringung für unsere Kunden und Klienten sowie Beschäftigungssicherheit für unsere Mitarbeitenden. Hierfür wurden die bestehenden Strukturen, Prozesse, und Entscheidungsabläufe des Bezirksverbandes und der Unterbezirke bereits einer kritischen Betrachtung unterzogen. Wir brauchen über die Grenzen der Kreisverbände und Unterbezirke hinweg mehr fachliche Zusammenarbeit in der AWO, straffe Entscheidungsabläufe und effiziente Verwaltungsstrukturen.

Was sind die Kernelemente der Strukturidee?

Servicecenter

Das Servicecenter erbringt alle zentralen Dienstleitungen für den Mitgliederverband und das Sozialunternehmen der AWO im westlichen Westfalen. Dazu gehören etwa Personal, Finanzen & Controlling, IT & IT-Sicherheit, Kommunikation/Social Media.

Kompetenzcenter

In der neuen Struktur bündeln wir unsere Fachlichkeit in unseren Dienstleistungen und Geschäftsfeldern. Wir führen sie in Schwerpunkten zusammen: Elementarpädagogik/Frühkindliche Bildung, Angebote an Schulen, Jugendhilfe, Pflege & Gesundheit, Eingliederungshilfe, Angebote für besondere Lebenslagen und Arbeit & Qualifizierung. Hier arbeiten Menschen in den Regionen des Bezirksverbandes Westliches Westfalen e.V. übergreifend für die sozialen Einrichtungen und Dienste.

AWO-Regionen

Um die AWO noch fester in den Regionen des westlichen Westfalen zu verankern, bilden wir Standorte, so genannte „AWO-Regionen“. Wie viele es davon geben wird, steht noch nicht fest. Entscheidend für uns ist, dass die AWO-Regionen die Schlagkraft der AWO bündeln und lokal vor Ort ein einheitliches Bild erzeugen. Die Regionalleitungen sind die Hauptansprechpersonen für die örtliche Politik und Verwaltung sowie andere Verbände Akteure und Gruppen. In jeder AWO-Region wird es eine Geschäftsstelle mit einem kompetenten und handlungsfähigen Team geben.

Wird es noch Unterbezirke und einen Bezirk geben?

Den AWO Bezirk mit Ortsvereinen und Kreisverbänden gibt es seit 1945. Ab Ende der 1990er Jahre wurden nach und nach als zusätzliche Gliederungen Unterbezirke gegründet. Ziel war, die hauptamtliche Tätigkeit der KV in größeren, wirtschaftlicheren Einheiten zusammenzufassen. Zukünftig sollen alle sozialwirtschaftlichen Angebote in direkter Trägerschaft des Bezirksverbandes verantwortet werden. Die Unterbezirke haben bisher, gemeinsam mit den Kreisverbänden, das Gesicht der AWO vor Ort geprägt. Diese Regionalität und Kooperation der Kreisverbände werden auch in Zukunft erhalten bleiben – in welcher Form und unter welchem Namen ist noch offen.

Werden Bereiche zusammengelegt?

Ja, in der neuen Struktur werden vergleichbare Aufgabenfelder gebündelt.

In Kompetenzcentern Geschäftsbereiche wie:

  • Elementarpädagogik/Frühkindliche Bildung
  • Angebote an Schulen
  • Jugendhilfe
  • Pflege & Gesundheit
  • Eingliederungshilfe
  • Angebote für besondere Lebenslagen
  • Arbeit & Qualifizierung

Im Servicecenter werden übergreifende Unterstützungsbereiche zentralisiert, um Synergien zu nutzen und Doppelstrukturen abzubauen, z.B.:

  • Personal
  • Finanzen & Controlling
  • IT & IT-Sicherheit
  • Kommunikation/Social Media

Wann und wie werden externe Partner*innen informiert?

Kund*innen, Lieferant*innen und weitere externe Partner*innen werden gezielt und mit Blick auf ihre jeweilige Rolle in der Zusammenarbeit informiert. Dabei achten wir auf den richtigen Zeitpunkt und nutzen passende Kommunikationsformate – z. B. persönliche Gespräche, Anschreiben oder digitale Informationsangebote. Wichtig ist uns, dass alle relevanten Partner*innen frühzeitig wissen, was sich ändert und wie die Zusammenarbeit fortgesetzt wird.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Die Weiterentwicklung der neuen Struktur startet ab Januar 2026. In einem Zeitraum von etwa zwei Jahren werden die einzelnen Maßnahmen schrittweise geplant und dem Vorstand zur Umsetzung empfohlen. Ziel ist es im zweiten Halbjahr 2027 oder im ersten Halbjahr 2028 im Rahmen einer Bezirkskonferenz die neue Struktur zu beschließen. Anschließend folgt die Umsetzung.

Wer beantwortet meine drängendsten Fragen und wie bleibe ich auf dem Laufenden?

Zuständig ist zunächst allgemein die direkte Führungskraft. Offene Fragen können jederzeit an vision@awo-ww.de gesendet werden. Die FAQ auf dieser Seite wird regelmäßig aktualisiert, damit man stets auf dem neuesten Stand ist.

Welche Vorteile ergeben sich aus der neuen Struktur für das Ehrenamt?

Die organisatorische und inhaltliche Unterstützung des Ehrenamtes durch das Hauptamt wird sowohl durch das Servicecenter als auch vor allem durch die AWO-Regional-Geschäftsstellen deutlich verbessert. Standards, auf die Ortsvereine und Kreisverbände einen Anspruch haben, werden gemeinsam definiert und festgelegt. Dadurch werden ehrenamtlich Tätige entlastet und die Angebote der Ortsvereine ausgebaut.

Welche Vorteile bringt die neue Struktur für unsere hauptamtlichen Einrichtungen & Dienste?

Die neue Struktur schafft mehr Klarheit über Aufgaben, Zuständigkeiten und Entscheidungswege. Durch die Bündelung von Ressourcen und die stärkere Zusammenarbeit über Regionen hinweg können Synergien besser genutzt und Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden. Für die Mitarbeitenden eröffnen sich neue Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Gleichzeitig ermöglicht die Struktur einen einheitlichen und starken Auftritt der AWO – nach innen wie nach außen.

Es ist wichtig, eine Aufbruchstimmung und Freude an Veränderung unter Ehren- und Hauptamt herzustellen - wie soll das gewährleistet werden?

Das ist eine gemeinsame Aufgabe aller ehren- und hauptamtlichen Führungskräfte. Der Aufbau einer neuen AWO braucht unser aller Verstand (Analyse, Strategie & Struktur), aber vor allem auch unser aller Herz (Begeisterung, Empathie, Zuversicht).


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